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03.10.2026

Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung „Fabelhaftes von nah und fern“ – Lisa Reichl – Antonia Debevc – Jana Melzer – Mateo Ceballos


Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung „Fabelhaftes von nah und fern“ –  Lisa Reichl – Antonia Debevc – Jana Melzer – Mateo Ceballos

Vernissage am Samstag, 03. Oktober 2026 – 15.00 Uhr

Was haben das Brunnerhaus im Steinachtal, der Drei-Jungfern-Brunnen und Madre Montem in Kolumbien gemeinsam? Über Jahrhunderte waren sie fester Bestandteil der Vorstellungswelt der Vorfahren. Ihre Geschichten wurden von Generation zu Generation mündlich weitergegeben, bevor sie erstmals schriftlich festgehalten wurden. Ob nun im nahen Fichtelgebirge oder im fernen Kolumbien – jedes Land und jede Region verfügt über einen reichhaltigen Schatz an Sagen, Märchen und Legenden, die wiederentdeckt werden wollen.

Ab dem 03. Oktober entführen Sie vier jungen Künstler(innen) eben auf diese farbenfrohe Reise in die Welt der Fabeln und Legenden aus nah und fern.

Das ist das Künstler(innen)-Quartett:

Lisa Reichl                 

Was verbindet Lisas Beruf als Zahntechnikerin mit der Kunst? Präzises Arbeiten und die Liebe zum Detail! Verbunden mit dem Wunsch, Kreativität nicht nur digital auszuleben, entstand daraus ihre Begeisterung für die Malerei. Mittels Pinsel und Farbe lebt die aus der Frankenpfalz stammende Künstlerin ihre Kreativität immer wieder neu aus und verleiht ihren Ideen mit Herzblut etwas Einzigartiges.

Antonia Debevc 

Gemalt hat die gebürtige Warmensteinacherin mit einer kurzen Unterbrechung eigentlich schon immer. Wirklich intensiv beschäftigt hat sie sich jedoch während ihre Bionik-Studiums zur Coronazeit. Die Ausgangssperre gepaart mit einer kleinen 1-Zimmer-Studentenbude riefen nach einem Ventil, einem Ausgleich zum Lernen. Unterstützt durch Familie und Freunde gründete Antonia im Jahr 2023 dann Toni’s Farbrik, ihr kleines Kunststudio, in dem ein breites Portfolio an Werken entsteht. Inspiriert von dem Buch "Sagen und Geschichten aus Warmensteinach und seiner Umgebung“ von Arno Herrmann verwirklichte sie u. a. ihr Kunst-Projekt „Sagenhaftes Fichtelgebirge“.

Jana Melzer

Ein kreativer roter Faden zieht sich durch den bisherigen Lebenslauf der jungen Künstlerin aus Roth bei Nürnberg: Kunst als Lieblingsfach in der Schule, schriftliches Kunst-Abitur und einjähriges Vorstudium an der Akademie von Faber-Castel. Der Aufenthalt in Kolumbien während des Produktdesign-Studiums brachte Jana dann der Malerei wieder näher. Inspiriert durch die kolumbianische Kultur haucht sie in ihren Werken kolumbianischen Legenden farbenfroh Leben ein.

Mateo Ceballos

Durch eine Freundin hat der gebürtige und derzeit in Bayreuth lebende Kolumbianer Mateo seine Liebe zur Kunst wiederentdeckt. Seine Passion gilt der Malerei und er erweckt durch sie die Geschichten der indigenen Kultur. So nimmt er in seinen Werken den Betrachter beispielsweise mit auf die Reise zu Madre Montem, der Mutter des Waldes, die in Blätter gekleidet ist und in den Wäldern lebt. Es heißt, dass sie über übernatürliche Kräfte verfügt, um die Berge und Wälder zu schützen und Eindringlinge unter Kontrolle zu halten.

Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich unbedingt. Sie wird vom 3. Oktober bis Ende Dezember in der Treppenhaus-Galerie im Gesundheitszentrum Pegnitz zu sehen sein.



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